Ausgabe Juni 2026
Festakt zum 100-jährigen Bestehen der Ortsfeuerwehr Hagen
Hagener Freibad eröffnet mit neuen Attraktionen für Familien
Kirschblütentreffen in Hagen a.T.W.: Ehrenamt als Herzstück der Gemeinschaft
Hagen a.T.W. feierte den Tag des Ehrenamtes am 23. Mai
Hagen a.T.W. begrüßt seine dritte Rikscha: „Ruth“ feierlich enthüllt
Runder Tisch der Vereine und Verbände – Rückblick auf 18. Mai 2026
Grünes Klassenzimmer in Hagen a.T.W.
Ferienbetreuung der Grundschulkinder in den Sommerferien 2026
335.000 Euro für neue Projekte in der LEADER-Region Hufeisen
Baubeginn in der Heggestraße: Gemeinde Hagen a.T.W. startet ersten Bauabschnitt Mitte Juni
Historische Finanzkrise bedroht Städte, Gemeinden und Landkreise
„Geistig fit im Osnabrücker Land“: Landkreis startet kostenlose Vortragsreihe zur Demenzprävention
Bühne für junge Talente: Ehrung der Siegerbands von „Rock in der Region“
AWIGO-Schadstoffmobil kommt nach Hagen a. T. W.
Datenträger sicher entsorgen: AWIGO-Aktionstage 2026
VHS Programm - Jetzt Kurse für Juni buchen!
Hagener SV 2. größter Sportverein
Erneut großer Ansturm bei der Maifeier auf der Almwiese
Familienwandertag des Heimatvereines
Der Martinus-Chor singt
Maiandacht an der Siebenschmerzenkapelle
Wir sagen Danke!
Sportlicher Austausch stärkt deutsch-polnische Freundschaft
Landfrauenverein Hasbergen/Hagen a.T.W. auf erlebnisreicher Fahrt nach Dülmen
Maigang der Kolpingsfamilie Gellenbeck
Wörterbuch von Pfarrer Gustav Görsmann ausgestellt
Die nächsten Veranstaltungen in Hagen a.T.W.
Ärztlicher Notdienst außerhalb der Sprechstunden
Kinderärztlicher Notdienst
Apotheken-Notdienst
Tierärztlicher Notdienst
Neues aus dem Rathaus
Festakt zum 100-jährigen Bestehen der Ortsfeuerwehr Hagen
Ein ganz besonderes Jubiläum beging die Ortsfeuerwehr Hagen am Freitag, 29. Mai 2026: Seit 100 Jahren leisten die Kameradinnen und Kameraden ihren Dienst für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Hagen am Teutoburger Wald.
Dieses bedeutende Ereignis wurde im Rahmen eines feierlichen Festaktes samt Bilderausstellung der einzelnen Epochen in der Ehemaligen Kirche gewürdigt.
Die Veranstaltung wurde musikalisch von der Jugendmusikschule Hagen a.T.W. begleitet und bot Raum für Rückblicke auf ein Jahrhundert Feuerwehrgeschichte, aber auch für den Blick in die Zukunft des Feuerwehrwesens.
Nach der Begrüßung und Ansprache durch Bürgermeisterin Christine Möller sprach Pastor Ellinger den Segen. Im Anschluss erinnerte Gemeindebrandmeister Michael Räther in einer Gedenkminute an die verstorbenen Kameradinnen und Kameraden, die die Geschichte der Ortsfeuerwehr über viele Jahrzehnte geprägt haben.
Es folgen Grußworte von Steffen Plogmann als Feuerschutzausschussvorsitzender, vom Verbandsvorsitzendem des Feuerwehrverbandes Altkreis Osnabrück Michael Janöke, vom Kreisbrandmeister Ludger Flohre, vom Ortsbrandmeister der Feuerwehr Niedermark Daniel Markam und von Ortsbrandmeister Alt Georgsmarienhütte Michael Steffen. Franz Schuten als Vorsitzender des Fördervereins der Ortsfeuerwehr Hagen e. V. hatte ein besonderes Geschenk dabei. So ist die Feuerwehr Hagen nun um ein Quad (ATV) reicher, um Einsätze in schwierigen Geländelagen zu meistern. Bürgermeisterin Christine Möller sprach die anschließenden Schlussworte und übermittelte auch Grüße aus der Partnergemeinde Barczewo. Den Abschluss des offiziellen Teils gestaltet Ortsbrandmeister Hendrik Klumpe mit seinen Dankesworten.
Die Ortsfeuerwehr Hagen blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Seit ihrer Gründung im Jahr 1926 haben Generationen von Feuerwehrangehörigen mit großem ehrenamtlichem Engagement Verantwortung für die Sicherheit der Bevölkerung übernommen. Technische Entwicklungen, neue Herausforderungen und gesellschaftliche Veränderungen haben die Arbeit der Feuerwehr im Laufe der Jahrzehnte geprägt – geblieben sind jedoch die Werte Kameradschaft, Hilfsbereitschaft und Einsatz für die Gemeinschaft. Im Anschluss an den Festakt wurde ein Umtrunk und Imbiss gereicht, um 100 Jahre Revue passieren zu lassen und das Jubiläum in geselliger Runde zu feiern.
Hagener Freibad eröffnet mit neuen Attraktionen für Familien
Pünktlich zur neuen Freibadsaison präsentiert sich das Hagener Freibad in neuem Glanz: Nach umfangreichen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten öffnet das Bad offiziell seine Türen und bietet insbesondere Familien zahlreiche neue Attraktionen und Aufenthaltsbereiche.
Grund für die umfassenden Maßnahmen war insbesondere der dringende Sanierungsbedarf im Bereich des Kleinkinderbeckens. Das bestehende Becken war nicht mehr dicht. Zudem musste die Badetechnik des Klein- und des Hauptbeckens zwingend voneinander getrennt werden, um den technischen Anforderungen und zukünftigen Betriebsstandards gerecht zu werden.
Im Zuge der Baumaßnahmen entstand ein komplett neues Baby- und Kleinkinderplanschbecken mit kindgerechter Rutsche und modernem Spraypark. Ergänzt wird der neue Familienbereich durch eine attraktive Matschanlage, die kreatives Spielen mit Wasser und Sand ermöglicht. Neue Holzdecks am Kinderplanschb ecken sowie am Hauptbecken schaffen zusätzliche Aufenthaltsqualität und laden zum Verweilen und Entspannen ein.
„Mit den umfangreichen Investitionen schaffen wir ein modernes und familienfreundliches Freibad, das den Menschen in Hagen a.T.W. langfristig erhalten bleibt“, betont Bürgermeisterin Christine Möller. „Gerade Familien profitieren von den neuen Angeboten und der deutlich gesteigerten Aufenthaltsqualität zu humanen Eintrittspreisen.“
Auch für Erholung ist gesorgt: Die neugestalteten Aufenthaltsbereiche bieten Eltern und Begleitpersonen die Möglichkeit, das Freibadgeschehen entspannt zu genießen, während die Kinder planschen und spielen.
Bademeister Thomas Bensmann freut sich besonders über die neuen Möglichkeiten für die jüngsten Badegäste: „Das neue Kleinkinderbecken und der Spraypark sind echte Highlights. Wir haben jetzt deutlich mehr Platz und moderne Spielmöglichkeiten für Kinder. Das wird im Sommer sicher sehr gut angenommen.“
Die Gesamtinvestition für die Modernisierung beläuft sich auf rund 1,5 Millionen Euro. Unterstützt wurde das Projekt mit Fördermitteln in Höhe von 500.000 Euro aus der Dorferneuerung. Dieses Vorhaben investiert in die nachhaltige Entwicklung und Attraktivität von Dörfern und ländlichen Regionen als Wohn-, Wirtschafts-, Erholungs-, Sozial- und Kulturraum. Ziel ist die Verbesserung der Lebensverhältnisse der ländlichen Bevölkerung.
„Die Sanierung war ein wichtiges Zukunftsprojekt für das Freibad“, erklärt Ingo Leufke von der BWG- Bäder und Wasser GmbH. „Mit der technischen Erneuerung und den neuen Freizeitangeboten investieren wir nachhaltig in die Attraktivität und den Fortbestand des Standortes.“
An den Arbeiten beteiligt waren verschiedene Gewerke aus den Bereichen Rohbau, Spraypark und Attraktionen mit EPDM-Boden, Abdichtungs- und Fliesenarbeiten, Landschaftsbauarbeiten sowie badetechnische Anlagen.
Öffnungszeiten ab 01.Juni bis 02.07.2026
| Wochentag | Hallenbad | Freibad |
| Montag | 15.00 Uhr bis 21.00 Uhr | 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr* |
| Dienstag | 06.00 Uhr bis 13.15 Uhr 15.00 Uhr bis 21.00 Uhr |
10.00 Uhr bis 20.00 Uhr* |
| Mittwoch |
6.00 Uhr bis 08.15 Uhr |
10.00 Uhr bis 20.00 Uhr* |
| Donnerstag | 06.00 Uhr bis 08.15 Uhr | 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr* |
| Freitag | 06.00 Uhr bis 13.15 Uhr 15.00 Uhr bis 21.00 Uhr |
10.00 Uhr bis 20.00 Uhr* |
| Samstag | 08.00 Uhr bis 17.00 Uhr | 09.00 Uhr bis 19.00 Uhr |
| Sonntag | 07.00 Uhr bis 13.00 Uhr | 09.00 Uhr bis 19.00 Uhr |
* es gilt die "Schlechtwetterregelung" - bei einer Lufttemperatur von <20°C, kann das Freibad zwei Stunden früher schließen.
Weitere Informationen unter www.hagen-atw.de und unter BWG – Bäder und Wasser GmbH
Kirschblütentreffen in Hagen a.T.W.: Ehrenamt als Herzstück der Gemeinschaft
Beim traditionellen Kirschblütentreffen im Bürgerhaus Natrup-Hagen steht das ehrenamtliche Engagement zahlreicher Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt.
Bürgermeisterin Christine Möller begrüßte zahlreiche Gäste aus Vereinen, Verbänden, Kirchen, Schulen, Verwaltung und Politik sowie die neue Kirschkönigin Lena-Sophie I., die erstmals nach ihrer Proklamation offiziell vorgestellt wurde.
In ihrer Ansprache hob die Bürgermeisterin die besondere Bedeutung des Ehrenamtes für das gesellschaftliche Zusammenleben in Hagen a.T.W. hervor. Unter Bezug auf das Zitat des ehemaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss „Demokratie lebt vom Ehrenamt“ betonte sie, dass freiwilliges Engagement weit mehr sei als praktische Hilfe: „Wer sich engagiert, übernimmt Verantwortung, stärkt den sozialen Zusammenhalt und lebt Demokratie aktiv vor.“
Als Beispiele für das vielfältige Engagement nannte sie unter anderem das erfolgreiche Rikscha-Projekt, das kürzlich seinen 1.000 Fahrgast begrüßen konnte, sowie den Sudenfelder Frühlingssturm, der auch Gäste aus der Partnergemeinde Wustrow beeindruckte. Zudem kündigte sie weitere Maßnahmen zur Förderung des Ehrenamtes an. Dazu zählen die geplante Einrichtung eines Feierabendmarktes als Ort der Begegnung, die umfassende Sanierung der ehemaligen Jägerbergschule, die künftig erneut Vereinen und Verbänden zur Verfügung stehen soll oder die Vernetzung durch Ehrenamtskoordinatorin Ruth Schulte to Bühne.
Im Anschluss an die Ansprache wurden mehrere Bürgerinnen und Bürger für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.
Für seinen Einsatz im Bereich Sicherheit wurde David Diekmann geehrt. Laudatorin Raphaela Grave betonte, dass er sich seit 26 Jahren für den DLRG engagiert, davon seit 20 Jahren als Trainer. Zudem ist David Diekmann seit 2021 erster Vorsitzender des Vereins, Rettungsschwimmer im Freibad sowie Gerätewart der Feuerwehr Obermark.
Werner Menkhaus erhielt eine Ehrung für sein langjähriges Engagement rund um den „Stern“ und zahlreiche weitere Projekte in Hagen a.T.W. Ob Sternparty, Rikscha-Gruppe, Walking Football oder Sommerfest im Park – immer wieder bringt er Menschen zusammen und setzt Ideen mit großer Tatkraft um, wie Laudatorin Elke Buller zu berichten wusste.
Für ihren besonderen Einsatz für die deutsch-polnische Freundschaft wurden Marcus Sprick und Katharzyna Matyias, die extra aus dem entfernten Barczewo angereist war, ausgezeichnet. Schulleiter und Laudator Michael Koslik sprach großen Dank für die Organisation zahlreicher Schüleraustausche aus. Durch ihr langjähriges Engagement haben sie die Partnerschaft zwischen Hagen a.T.W. und Barczewo und deren Völkerverständigung nachhaltig geprägt.
Laudator Martin Sandkämper würdigte Antonius Thorwesten für seine jahrzehntelange Arbeit im Heimatverein. Seit 42 Jahren engagiert er sich im Vorstand und hat zahlreiche Projekte wie die Renovierung der Gellenbecker Mühle, Schnatgänge oder verschiedene Heimat- und Begegnungsprojekte begleitet und mitgestaltet.
Eine weitere Ehrung galt Karl-Heinz „Charly“ Niehenke, der sich im Vorfeld entschuldigt hatte. Bürgermeisterin Christine Möller ehrte ihn für sein jahrzehntelanges Engagement im kulturellen Bereich, insbesondere für die Veranstaltungsreihe „Umsonst und Draußen“ sowie seine Unterstützung der Zeltlager.
Das Kirschblütentreffen machte erneut deutlich, wie stark das gesellschaftliche Leben in Hagen a.T.W. vom ehrenamtlichen Einsatz seiner Bürgerinnen und Bürger getragen wird. Die Veranstaltung bot dabei nicht nur Raum für Ehrungen, sondern auch für Begegnungen und Austausch in gemeinschaftlicher Atmosphäre.
Hagen a.T.W. feierte den Tag des Ehrenamtes am 23. Mai
Am 23. Mai wurde bundesweit der Tag des Grundgesetzes gefeiert. In Hagen a.T.W. stand an diesem Tag das freiwillige Ehrenamt im Mittelpunkt.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger engagieren sich in Hagen a.T.W. in ihrer Freizeit für das Gemeinwohl – sei es in Vereinen, sozialen Einrichtungen, kirchlichen Gremien oder bei der Feuerwehr. Dieses Engagement ist eine tragende Säule des gesellschaftlichen Zusammenhalts und bereichert das Leben vor Ort in vielfältiger Weise.
Um die Bedeutung des Ehrenamtes sichtbar zu machen und den vielen Engagierten zu danken, beteiligte sich die Gemeinde Hagen a.T.W. aktiv am Aktionstag. Unter dem bundesweiten Motto „Für dich. Für uns. Für alle.“ macht die Aktion deutlich, dass ehrenamtliches Engagement weit über den persönlichen Einsatz hinausgeht: Es stärkt die Gemeinschaft, schafft Begegnungen und kommt letztlich allen zugute.
„Ehrenamtliches Engagement ist das Herz unserer Gemeinde. Es verbindet Generationen, schafft Gemeinschaft und macht Hagen a.T.W. lebens- und liebenswert. Ich danke allen, die ihre Zeit und Kraft für andere einsetzen – oft still im Hintergrund, aber mit großer Wirkung“, so Bürgermeisterin Christine Möller.
Auch im Namen von Rat und Verwaltung bedankte sie sich herzlich bei allen Ehrenamtlichen für ihren unermüdlichen Einsatz.






Ein Videobeitrag zur Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements in Hagen a.T.W..
Hagen a.T.W. begrüßt seine dritte Rikscha: „Ruth“ feierlich enthüllt
Große Freude bei „Radeln ohne Alter“ in Hagen a.T.W.: Die dritte Rikscha wurde feierlich enthüllt und trägt den Namen „Ruth“.
Neben Joachim und Anna rollt nun auch Ruth durch Hagen a.T.W. und schenkt gemeinsame Momente, Begegnungen und unvergessliche Fahrten.
Für einen besonders emotionalen Moment sorgte die Enthüllung der neuen Rikscha: Ehrenamtskoordinatorin der Gemeinde Hagen a.T.W., Ruth Schulte to Bühne, wusste im Vorfeld nicht, welchen Namen das neue Fahrzeug tragen würde – und durfte die Rikscha schließlich selbst enthüllen. Die Überraschung und Freude waren entsprechend groß.
Die Rikschas ermöglichen älteren Menschen gemeinsame Ausfahrten, Begegnungen und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Gleichzeitig bringt das Projekt Generationen zusammen und lebt vom großen Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher.
"Mit der dritten Rikscha wächst das Angebot in Hagen a.T.W. weiter und zeigt, wie viel Gemeinschaft, Herz und Zusammenhalt hinter dem Projekt stehen", so Erste Gemeinderat Markus Hestermeyer. Gemeinderatsvorsitzender Claus Molitor spricht im Namen des gesamten Gemeinderates seinen Dank an alle Beteiligten aus und bekräftigt zugleich die weitere Unterstützung des Projekts.
Die Finanzierung des Projekts erfolgte über die LEADER-Förderung der LEADER-Region Hufeisen und wurde zudem durch die Gemeinde Hagen a.T.W. sowie weiterer privater Spender unterstützt.
Runder Tisch der Vereine und Verbände – Rückblick auf 18. Mai 2026
Am 18. Mai 2026 fand um 19:00 Uhr der „Runde Tisch“ in der Kirschvilla statt. Insgesamt folgten 30 Personen aus 24 Vereinen der Einladung zu einem gemeinsamen Austauschabend.
Ein besonderer Programmpunkt war der Vortrag von Kirsten Wittenberg von der NOZ. Sie stellte ausführlich das Projekt „Wir von hier“ vor, das sie betreut. Das Interesse der Anwesenden war groß, denn das Projekt eröffnet Vereinen neue Möglichkeiten, im größeren Umkreis wahrgenommen zu werden – sowohl digital als auch in Printform.
Darüber hinaus wurden weitere aktuelle Themen vorgestellt und besprochen. Dazu gehörten unter anderem der geplante Feierabendmarkt, der neu zu organisierende „Mittagstisch“ sowie Informationen zur Leaderförderung.
Der Abend bot viele interessante Gespräche, neue Impulse und die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung der Vereine untereinander.
Grünes Klassenzimmer in Hagen a.T.W.
Gemeinsam mit der Kulturlandschaft Osnabrücker Land (KOL) erweitert die Waldpädagogin Maike Dittmer, bekannt als „Frau Waldmeister“, ihr Angebot für Grundschulen. Ziel des Projekts ist es, Kindern Naturwissen praxisnah und spielerisch zu vermitteln.
Statt ausschließlich im Klassenraum zu lernen, entdecken Dritt- und Viertklässler künftig den Wald direkt vor Ort. Die Kooperation ermöglicht es, die pädagogischen Programme erstmals auch in Privatwäldern im Hagener Borgberg anzubieten. Ausgangspunkt ist das Schullandheim in Mentrup. Dadurch werden lange Fahrten vermieden und Schulen in der Region leichter erreicht.
Die zertifizierte Waldpädagogin aus Georgsmarienhütte vermittelt bereits seit mehreren Jahren Wissen rund um Tiere, Pflanzen und ökologische Zusammenhänge. Unterstützt wird das neue Projekt finanziell von der KOL sowie der Volksbank Bramgau-Osnabrück-Wittlage. Für Familien sinken dadurch die Kosten deutlich: Eltern zahlen lediglich zwei Euro pro Kind und Veranstaltung.
Die Kulturlandschaft Osnabrücker Land setzt sich als gemeinnütziger Verein für Natur-, Umwelt- und Landschaftsschutz ein. Vorsitzender Stefan Kleine-Wechelmann betont die Bedeutung früher Naturerfahrungen: Nur wer die Natur kenne und schätze, werde sie später auch schützen wollen.
Wie das in der Praxis aussieht, zeigte sich bereits bei ersten Exkursionen im Hagener Wald. Schülerinnen und Schüler der Bühner-Bach-Schule Bramsche gingen dort gemeinsam mit „Frau Waldmeister“ auf Spurensuche. Ob angeknabberte Walnüsse, Tierfährten im Boden oder Vogelnester – die Kinder lernten den Wald mit allen Sinnen kennen.
Besonders wichtig ist Maike Dittmer dabei der spielerische Zugang. Ihre Programme tragen Titel wie „Unseren Waldtieren auf der Spur“, „Alle Vögel sind schon da – oder etwa nicht?“ oder „Wie wächst mein Frühstücksbrett?“. Neben Wissen stehen dabei vor allem eigene Erfahrungen und Begeisterung für die Natur im Mittelpunkt.
Auch aus Sicht der Forstexperten kommt das Angebot zur richtigen Zeit. Bezirksförster Sebastian Klefoth beobachtet, dass viele Kinder heute nur selten außerhalb des Klassenraums lernen. Naturpädagogische Tage im Wald könnten deshalb nachhaltige Eindrücke hinterlassen.
Grundschulen aus dem Osnabrücker Land können sich über die Angebote bei „Frau Waldmeister“ sowie bei der Kulturlandschaft Osnabrücker Land informieren.
Ferienbetreuung der Grundschulkinder in den Sommerferien 2026
In den Sommerferien findet die Betreuung der Grundschulkinder vom 02.07. bis 24.07.2026 in der Grundschule Gellenbeck statt.
Das Familienbüro der Gemeinde Hagen a.T.W. bietet eine Sommerferienbetreuung für die Hagener Grundschulkinder an.
Sie findet vom 02.07. bis 24.07.2026 in der Grundschule Gellenbeck (Gutsgebäude) statt.
Betreuungszeit: 8.00 Uhr – 12.30 Uhr
Entgelt: 8 Euro pro Tag und Kind
Betreuungszeit: 7.30 Uhr – 13.00 Uhr
Entgelt: 9,50 Euro pro Tag und Kind
Ort: Grundschule Gellenbeck, Görsmannstraße 16
Eine Betreuung kann tageweise gebucht werden.
Sie können Ihr Kind über das Online-Portal OpenR@thaus auf der Internetseite der Gemeinde Hagen a.T.W. bequem von Zuhause anmelden: Anmeldung Sommerferienbetreuung
Wenn Sie zwei oder mehrere Kinder zu unterschiedlichen Betreuungszeiten anmelden wollen, dann müssen Sie dies in getrennten Vorgängen eingeben.
Seit dem 1.10.2024 erfolgt die Anmeldung in OpenR@thaus mit der Bund.ID. Sollten Sie bereits ein Bund.ID-Konto besitzen, können Sie dies für die Anmeldung in OpenR@thaus Wenn Sie noch kein Bund.ID-Konto haben, gehen Sie einfach in OpenR@thaus auf „anmelden“ und registrieren Sie sich. Verwenden Sie gerne die E-Mail-Adresse, die Sie schon bei vorherigen OpenR@thaus haben, denn dann können Sie auch auf Ihre zurückliegenden Anträge zugreifen.
Auch eine persönliche Anmeldung in Zimmer 15 des Rathauses ist während der Sprechzeiten
montags und dienstags in der Zeit von 8 bis 12:30 Uhr möglich.
Anmeldeschluss ist der 11. Juni 2026!
Danach werden aus organisatorischen Gründen keine weiteren Anmeldungen angenommen.
Für Rückfragen steht Meike Franksmann, Tel. 05401/977-41 oder franksmann@hagen-atw.de gerne zur Verfügung.
335.000 Euro für neue Projekte in der LEADER-Region Hufeisen
Neue Freizeitangebote, bessere Infrastruktur und moderne Treffpunkte: In der Hufeisen-Region können elf neue Projekte realisiert werden. Rund 335.000 Euro werden durch das EU-Förderprogramm LEADER in die Umsetzung fließen.
Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der LEADER-Region Hufeisen hat bei ihrer Sitzung in Georgsmarienhütte die Vorhaben zur Förderung empfohlen.
Zu den beschlossenen Vorhaben zählen unter anderem ein neuer Familienwanderweg in Georgsmarienhütte, ein Padelplatz in Hagen a.T.W. sowie ein barrierefreier Verbindungsweg zu einem Spielplatz in Icker. Insgesamt zeigt die Sitzung erneut die große Bandbreite an Ideen und Initiativen in der Hufeisen-Region:
- Kath. Kirchengemeinde Schmerzhafte Mutter: Pfarr-Saal in Icker renovieren und multifunktional gestalten
- Stadt Georgsmarienhütte: Georgsmarienhütter Familienwanderweg neu errichten
- DLRG Ortsgruppe Georgsmarienhütte e.V.: Neubau einer Fahrzeughalle
- Schützenverein Schledehausen von 1890 e.V.: Neubau einer Lagerstätte am DGH in Schledehausen
- Spvg. Niedermark 1930 e.V.: Bau eines Padelplatzes
- DRK Bissendorf: Konzept für Rikschas vor Ort
- Bürgerverein Icker e.V.: Barrierefreier Verbindungsweg zum Spielplatz schaffen
- Ev.-luth. Christusgemeinde Belm: Anschaffung eines Spielmobils
- Trägerverein für die ehemalige Kirche in Hagen a.T.W. e.V.: Anschaffung von 500 Stühlen für die ehemalige Kirche
- Förderverein der Grundschule Powe e.V.: Pausenspaß in der Schule fördern
- Gemeinde Hasbergen: Errichtung einer selbstreinigenden öffentlichen Automatiktoilettenanlage am Generationen-Gemeinschaftszentrum
Seit der letzten LAG-Sitzung im November 2025 sind aus diversen Gründen Fördermittel zurück in das LEADER-Budget zurückgeflossen. Dadurch verfügt die Hufeisen-Region über zusätzlichen Spielraum für zukünftige Projekte. Für den nächsten Stichtag am 19. Oktober 2026 stehen aktuell rund 76.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Die nächste Sitzung findet am 16. November 2026 in Belm statt.
Baubeginn in der Heggestraße: Gemeinde Hagen a.T.W. startet ersten Bauabschnitt Mitte Juni
Die Gemeinde Hagen a.T.W. beginnt voraussichtlich Mitte Juni 2026 mit umfangreichen Kanal- und Straßenbauarbeiten in der Heggestraße, Am Zuckerhut sowie an der Straße Untere Findelstätte bis zur Gemeindegrenze. Die gesamte Maßnahme wird in vier Bauabschnitte aufgeteilt.
Geplant sind die Erneuerung der Asphaltfahrbahn, die Sanierung eines kurzen Kanalabschnittes sowie die Ergänzung eines Gehweges.
Für die Durchführung der Fahrbahnerneuerung im Vollausbau ist eine vollständige Sperrung des jeweiligen Bauabschnittes erforderlich. Die Gemeinde bittet Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmende um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und erhöhte Rücksichtnahme während der Bauzeit.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mai 2027 an.
Übersichtsplan zu den Bauabschnitten.
Weitere Informationen unter www.hagen-atw.de
Historische Finanzkrise bedroht Städte, Gemeinden und Landkreise
Die dramatische Finanzlage der Kommunen verschärft sich.
Darauf wurde mit einem Aktionstag am 27. Mai 2026 in Hannover aufmerksam gemacht. Mehr als 300 Kommunalvertreter – darunter Landrätin Anna Kebschull – haben auf dem Platz am Niedersächsischen Landtag ein deutliches Zeichen für handlungsfähige Kommunen gesetzt. Dabei haben sie die Resolution „Rettet die Kommunen!“ an Ministerpräsident Olaf Lies übergeben.
Die kommunalen Spitzenverbände Niedersachsens warnen vor der schwersten kommunalen Finanzkrise seit Bestehen der Bundesrepublik. Bundesweit belief sich das kommunale Defizit im Jahr 2025 auf historische minus 32 Milliarden Euro, in Niedersachsen auf minus 3,6 Milliarden Euro.
Kebschull betonte: „Diese Lage hat sich über viele Jahrzehnte aufgebaut, indem von Bund und Ländern übermäßig ‚Geschenke‘ beschlossen wurden, ohne für auskömmliche Finanzierung zu sorgen. Jetzt droht die kommunale Lage in die Handlungsunfähigkeit zu kippen.“ Dies sei bedrohlich für unsere Demokratie, führte Kebschull weiter aus. Denn: „Bei uns vor Ort merken die Menschen, ob Demokratie funktioniert oder nicht.“ Die Landesregierung steuere bereits gegen, dies reiche aber noch nicht, angesichts der lang angestauten Problemlage.
In ihrer Resolution fordern die kommunalen Spitzenverbände das Land Niedersachsen auf, die Mittel im kommunalen Finanzausgleich im Rahmen des Doppelhaushalts 2027/2028 deutlich zu erhöhen, mindestens um eine Milliarde Euro. Zudem müsse das Konnexitätsprinzip konsequent angewendet werden. Gesetze des Bundes dürften nur noch dann Zustimmung im Bundesrat erhalten, wenn deren Finanzierung vollständig gesichert sei. Darüber hinaus müsse sich das Land beim Bund für eine grundlegende Strukturreform der Sozialleistungen einsetzen, um eine auskömmliche Finanzierung der Kommunen sicherzustellen.
Die kommunalen Spitzenverbände erklärten, dass sich die Finanzkrise der Städte, Gemeinden und Landkreise nicht allein durch Investitionsprogramme oder die Hoffnung auf ein Wiederanziehen der Wirtschaft lösen lasse. Angesichts der systembedingten Unterfinanzierung der Kommunen handele es sich nicht um ein konjunkturelles, sondern um ein strukturelles Problem. Ohne grundlegende politische Lösungen seien zunehmend die kommunale Selbstverwaltung und die Fähigkeit der Kommunen gefährdet, zentrale Aufgaben der Daseinsvorsorge verlässlich wahrzunehmen.
Mit ihrer Resolution appellieren die kommunalen Spitzenverbände an Landtag und Landesregierung, die finanzielle Situation der Kommunen im Sinne der Menschen mit höchster Priorität zu behandeln und zeitnah wirksame Maßnahmen einzuleiten.
„Geistig fit im Osnabrücker Land“: Landkreis startet kostenlose Vortragsreihe zur Demenzprävention
Kann man sich vor Demenz schützen? Die moderne Forschung sagt: ganz klar. Der Mensch hat viele Hebel selbst in der Hand.
Um dieses wichtige Wissen direkt zu den Menschen zu bringen, startet das Seniorenbüro des Landkreises Osnabrück eine neue Initiative: Ab sofort reist der Gerontologe Tristan Gruschka mit einem anschaulichen Infovortrag durch die Region. Das Besondere: Lokale Dorf- und Quartiertreffs, Bürgerzentren oder Vereine können den Experten für eine kostenlose Veranstaltung zu sich ins Dorf holen.
Dass der Informationsbedarf im Osnabrücker Land riesig ist, haben erfolgreiche Aktionen im vergangenen Jahr – wie ein viel beachteter Demenzparcours in Rieste – gezeigt. Die Menschen möchten wissen, wie sie im Alltag aktiv vorsorgen können.
Nächster Vortrag im Juni
Wer dabei sein möchte, hat dazu bereits in Kürze Gelegenheit: Der nächste Vortrag findet am Dienstag, 9. Juni, 15 Uhr, im Dorftreff „Riesterei“ (Malgartener Straße 12 in Rieste) statt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.
Tristan Gruschka bringt jahrelange Erfahrung aus der Gerontopsychiatrie und der Forschung mit. In seinem interaktiven Vortrag bricht er die Wissenschaft auf den normalen Alltag herunter. Verständlich und ohne medizinische Fachsprache zeigt er, welche Faktoren das Gehirn im mittleren und höheren Erwachsenenalter wirklich stärken – von der Bedeutung lebendiger sozialer Kontakte im Dorf über gesunde Ernährung bis hin zum richtigen Umgang mit Alltagsstress.
„Wir wollen die Aufklärung dorthin bringen, wo das Leben spielt – mitten in die Dorfgemeinschaften“, sagt Gruschka. „Prävention ist eine echte Chance, um bis ins hohe Alter selbstbestimmt und fit zu bleiben. Und diese Chance sollte jeder nutzen können, völlig unabhängig vom Geldbeutel.“
Dorf- und Quartiertreffs, Seniorengemeinschaften oder Bürgerzentren im gesamten Landkreis Osnabrück können ab sofort einen eigenen kostenlosen Wunschtermin vereinbaren. Die Buchung erfolgt unkompliziert direkt über das Seniorenbüro des Landkreises. Neben praktischen Tipps bietet jeder Vortrag auch reichlich Raum für persönliche Fragen und einen gemütlichen Austausch.
Kontakt für Buchungsanfragen und Informationen: Landkreis Osnabrück – Fachdienst Soziales Seniorenbüro Ansprechpartner: Tristan Gruschka. E-Mail: Tristan.Gruschka@lkos.de. Telefon: 0541/501-3831.
Bühne für junge Talente: Ehrung der Siegerbands von „Rock in der Region“
Mit den Bands Crumbs on Carpet und GOON standen jetzt gleich zwei Siegerformationen von „Rock in der Region“ im Mittelpunkt einer Feierstunde im Kreishaus Osnabrück.
Landrätin Anna Kebschull zeichnete die Gewinnerbands der Wettbewerbsjahre 2024 und 2025 aus und überreichte jedem Bandmitglied eine Glastrophäe. „Diese Auszeichnung soll an den Triumph erinnern und zugleich Ansporn sein, den gemeinsamen Weg weiterzugehen.“
Neben den Musikerinnen und Musikern begrüßte Kebschull auch die Organisatoren des traditionsreichen Bandcontests. „Dem Musikbüro gilt mein besonderer Dank. Seit mehr als 30 Jahren organisieren Sie erfolgreich diese Veranstaltungsreihe, von der Technik über Sicherheit bis hin zur Jury. Sie bringen junge Menschen zusammen und schaffen einen Raum für Austausch, Kreativität und neue musikalische Impulse.“
„Rock in der Region“ findet jeden Herbst mit Unterstützung regionaler Partner sowie Sponsoren aus der freien Wirtschaft statt und zählt heute zu den wichtigsten Musikförderprojekten der Region. Öffentliche Vorentscheide an mehreren Orten im Osnabrücker Land und das große Finale im Dezember im Haus der Jugend schaffen eine Plattform für junge Musikerinnen und Musiker und stärken Kultur, Kreativität, Vielfalt und Gemeinschaft.
Im Wettbewerbsjahr 2024 setzte sich die Band Crumbs on Carpet mit Funk-Rock und einem farbenreichen Mix aus Indie-Pop und Rock durch. Nele Peters (Lead-Gesang), Lina Henkel (E-Piano/Backing), Felix Bullermann (E-Gitarre/Backing), Aaron Faber (E-Gitarre), Jorias Weirauch (Bass) und Adrian Breindl (Schlagzeug) überzeugten beim Finale im Haus der Jugend Publikum und Jury gleichermaßen.
Den Sieg im Jahr 2025 holte sich GOON mit Melodic Stoner Rock. Dominik Schröder (Gitarre), Toan Ngo (Gitarre, Gesang), Matthias Schomöller (Drums) und Nico Freyda (Bass) punkteten mit markanten Riffs und eingängigen Hooks.
Die Ehrung markiert zugleich einen weiteren Schritt in der Entwicklung der Bands: Beide Siegerformationen investierten ihr Preisgeld unmittelbar in neues Equipment.
Zum Abschluss der Feierstunde betonte Anna Kebschull: „‚Rock in der Region‘ ist weit mehr als ein Bandcontest. Der Wettbewerb schafft Räume für Kreativität, Begegnung und musikalische Entwicklung – und zeigt, wie aus lokaler Förderung echte Kulturkraft entsteht. Und übrigens: Mir persönlich gefallen die Songs der Bands sehr gut. Auf Spotify sind sie hervorragend nachzuhören.“
AWIGO-Schadstoffmobil kommt nach Hagen a. T. W.
Die AWIGO Abfallwirtschaft Landkreis Osnabrück GmbH bietet allen Privathaushalten am Samstag, den 06. Juni 2026 in der Zeit von 09.00 bis 12.00 Uhr an der Schulstraße, Pausenhof der Grundschule St. Martin den kostenlosen Entsorgungsservice an.
Folgendes kann in haushaltsüblichen Mengen zum Schadstoffmobil gebracht werden: Abbeizmittel, Batterien und Bleiakkus, Energiesparlampen, FCKW-haltige Stoffe, Feuerlöscher, Foto- und Hobbychemikalien, Frostschutzmittel, Holzschutzmittel, Lack- und Farbeimer aus Kunststoff oder Metall, Laugen, Leuchtstoffröhren, Pestizide, Pflanzenschutzmittel, Ölfarben, Quecksilber, Rostumwandler, Salmiak, Säuren, Schädlingsbekämpfungsmittel, Spiritus sowie Spraydosen.
Neben Schadstoffen können auch Elektrokleingeräte (Föhn, Kaffeemaschine, Radio etc.), die mit dem Symbol der durchgestrichenen Mülltonne gekennzeichnet sind, am Schadstoffmobil abgegeben werden. Das gilt auch für ältere Kleingeräte ohne Kennzeichnung.
Völlig ausgehärtete Farbreste und ausgetrocknete Pinsel können über die Restmülltonne entsorgt werden, da die schadstoffhaltigen Lösemittel in den Farben bereits verdunstet sind. Aufgrund der Rücknahmepflicht für den Handel bei Altöl kann dieses nicht beim Schadstoffmobil entgegengenommen werden.
Datenträger sicher entsorgen: AWIGO-Aktionstage 2026
Im Jahr 2026 organisiert die AWIGO Abfallwirtschaft Landkreis Osnabrück GmbH auf ihren Recyclinghöfen wieder fünf Aktionstage zur datenschutzkonformen und geheimniswahrenden Entsorgung von alten Datenträgern für Privathaushalte aus dem Landkreis Osnabrück.
In Kooperation mit der documentus GmbH aus Harsewinkel, einem zertifizierten Fachbetrieb, schafft die AWIGO an diesen Aktionstagen eine Abgabemöglichkeit für sensible Daten. Spezielle Sicherheitsbehälter werden aufgestellt, in die sich alte Datenträger einfüllen lassen, ohne dass sie einzusehen beziehungsweise noch zu entnehmen sind. Experten der Firma documentus, die nach EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) entsprechend geschult, dem Datengeheimnis verpflichtet und mit den Sicherheitserfordernissen vertraut sind, stehen vor Ort für Fragen zur Verfügung. Sie erstellen auf Wunsch bei Anlieferung auch ein Zertifikat, das die ordnungsgemäße Vernichtung der abgegebenen Datenträger bescheinigt.
Vieles lässt sich kostenlos abgeben, nämlich Papierdatenträger (Beispiele: Aktenordner, Listen), optische Datenträger (CDs / DVDs), magnetische Datenträger (Disketten, Magnetbandkassetten) oder elektronische Datenträger (USB-Sticks, Chipkarten). Für die Entsorgung von Festplatten fällt hingegen ein Entgelt von 5,00 Euro pro Stück an.
Die 5 Aktionstage im Überblick:
Samstag, 6. Juni 2026, von 09.00 bis 11.00 Uhr: Recyclinghof Georgsmarienhütte
Samstag, 13. Juni 2026, von 09.00 bis 11.00 Uhr: Recyclinghof Melle
Samstag, 20. Juni 2026, von 09.00 bis 11.00 Uhr: Recyclinghof Ankum
Samstag, 11. Juli 2026, von 09.00 bis 11.00 Uhr: Recyclinghof Ostercappeln
Samstag, 18. Juli 2026, von 09.00 bis 11.00 Uhr: Recyclinghof Wallenhorst
Rückfragen beantwortet das AWIGO-Service-Center gerne unter info@awigo.de. Weitere Fragen zur richtigen Entsorgung im Landkreis Osnabrück beantwortet zudem der Chatbot AWI auf Abfallwirtschaft im Osnabrücker Land - AWIGO.
VHS Programm - Jetzt Kurse für Juni buchen!
In folgenden Kursen, die im Juni in Hagen a.T.W. an den Start gehen, sind noch Plätze frei und buchbar.
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Kurs-Nr. |
Titel |
Datum |
Uhrzeit |
Anzahl |
Ort |
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261-120303 |
06.06.2026 |
13:30 |
2 |
Kirschvilla |
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261-120343 |
10.06.2026 |
18:00 |
1 |
Oberschule |
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261-120804 |
10.06.2026 |
18:00 |
1 |
Oberschule |
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261-120102 |
13.06.2026 |
9:30 Uhr |
1 |
Bürgerhaus Natrup-Hagen |
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261-120344 |
16.06.2026 |
18:30 |
1 |
Oberschule |
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261-120211 |
20.06.2026 |
11:00 |
2 |
Hof Schulte to Bühne |
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261-120816 |
25.06.2026 |
18:00 |
1 |
Oberschule |
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261-120212 |
27.06.2026 |
15:00 |
1 |
Kirschvilla |
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261-120313 |
08.07.2026 |
18:00 |
3 |
Treffpunkt am Kinder- und Jugendzentrum Martinusheim |
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261-120350 |
30.07.2026 |
19:00 |
6 |
Hallenbad |
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261-120351 |
30.07.2026 |
19:45 |
6 |
Hallenbad |
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Kurs-Nr. |
Titel |
Datum |
Uhrzeit |
Anzahl |
Ort |
Weitere Informationen sowie eine Anmeldemöglichkeit erhalten Sie beim Klick auf den jeweiligen Kurstitel.
Aktivitäten der Vereine
Hagener SV 2. größter Sportverein
Der Hagener SV von 1920 e.V. ist mittlerweile zum zweitgrößten Verein im Landkreis Osnabrück herangewachsen. Grundlage dieses Erfolgs ist vor allem das außergewöhnliche Engagement der zahlreichen Trainierenden und Unterstützenden, die Woche für Woche mit großem Einsatz für den Verein aktiv sind.
Besonders deutlich zeigt sich die positive Entwicklung im Bereich der Jüngsten und Ältesten. Auf der einen Seite sind immer mehr Kinder sportlich motiviert, auf der anderen Seite treiben Senioren zum Teil bis ins hohe Alter Sport. Beim Basketball zeigt sich das große Interesse eindrucksvoll an einem gewöhnlichen Freitagnachmittag: Beide Hallen sind vollständig ausgelastet, wenn bis zu 70 Kinder der Jahrgänge U10 bis U12 gleichzeitig trainieren. Auch beim Fußball nehmen rund 300 Jugendspielerinnen und Jugendspieler – die Spielvereinigung noch nicht eingerechnet am Spielbetrieb teil. Besonders erfreulich ist die Entwicklung im Mädchenfußball: In der zur aktuellen Saison neu gegründeten E-Mädchen-Mannschaft sind bereits 28 Mädchen aktiv. Ebenso stellt es sich im Bereich Fitness da. So trainieren in drei Geräte-Gruppen mittlerweile ebenfalls über 120 Kinder im Grundschulalter. Darüber hinaus steht der Hagener SV für generationenübergreifenden Sport. Neben den klassischen Herren- und Damenmannschaften gibt es weiterhin aktive Teams in den höheren Altersklassen ab Ü35 bis hin zur Ü60. Damit zeigt der Verein eindrucksvoll, dass Sport beim HSV bis ins hohe Alter gelebt wird.
Der Hagener SV unterstreicht mit dieser Entwicklung seine wichtige gesellschaftliche Rolle in der Region – als sportliche Heimat für Kinder, Jugendliche und Erwachsene aller Altersklassen.
Erneut großer Ansturm bei der Maifeier auf der Almwiese
Etwa 500 bis 600 Teilnehmende und Wandernde haben die Veranstaltung des Heimatvereines auf dem Borgberg besucht. Es traf sich ein bunter Querschnitt über alle Generationen hinweg.
Martin Sandkämper, Vorsitzender des Vereines, hob in seiner Begrüßungsrede das Engagement des Serviceteams zur Bewirtung der zahlreichen Besuchenden mit Speisen und Getränken hervor. Bereits ab 8:30 Uhr begannen die Aufbauarbeiten am Kammweg. Einen besonderen Dank richtete Sandkämper an das Hüttenblechtett aus Georgsmarienhütte, die mit Ihrer Musik und dem optischen und akustischen Highlight der Alphörner die einmalige Atmosphäre auf der Festwiese bei allerbestem Wetter bereicherten.
Dieser Maifeiertag lockte generationsübergreifend die Hagener und ihre Gäste bis in den späten Naschmittag hinein zum Verweilen an der Almhütte.
Familienwandertag des Heimatvereines
Am Sonntagmittag, dem 10. Mai 2026 machten sich rund 30 Kinder gemeinsam mit ihren Familien auf den Weg zum Familienwandertag des Heimatvereins.
Die etwa sieben Kilometer lange Strecke führte durch die Niedermark und über den Butterberg. Zu Fuß und teilweise mit dem Bollerwagen erkundeten die Teilnehmenden die abwechslungsreiche Route.
Für zusätzliche Unterhaltung sorgte ein Mitmachquiz, bei dem entlang der Strecke verschiedene Stationen entdeckt werden mussten. Mit viel Neugier und Forschergeist lösten die Familien die Fragen und erkundeten dabei ausgewählte Haltepunkte des Rundkurses.
Das überwiegend trockene und zeitweise sonnige Maiwetter bot ideale Bedingungen für die Wanderung. Nach zwei bis drei Stunden erreichten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder das Ziel an der Grundschule Gellenbeck, nachdem sie die insgesamt 22 Quizfragen beantwortet hatten.
Besonders beliebt war eine Rast am Domchorkotten in Sudenfeld. Die gemütlich gestalteten Außenanlagen luden bei strahlendem Sonnenschein zum Verweilen und Ausruhen ein.
Auch am Start- und Zielpunkt hatte das Vorbereitungsteam des Heimatvereins bestens vorgesorgt: Getränke und Grillgut standen bereit, und für alle Teilnehmenden des Mitmachquiz gab es kleine Preise sowie Informationsmaterial des NABU.
Der Familienwandertag bot damit wieder eine gelungene Mischung aus Bewegung, Gemeinschaft und Naturerlebnis für Groß und Klein.
Der Martinus-Chor singt
Im Rahmen der Hagener Sonntagsmusik am 17. Mai gab der Kirchenchor der Gemeinde St. Martinus in Hagen a.T.W. ein kleines Konzert.
„Fröhlich, schwungvoll und dankbar präsentiert der Martinus-Chor beim Sonntagssingen seine Auswahl aus seinen über 230 Liedern“, kündigte die Chorsprecherin Marion Martin an. Mit einem schwungvollen „Vater unser“ von Hanne Haller (Chorsatz: Josef Berger) eröffnete der Martinus-Chor die musikalische Stunde. Neben den 50 Sängerinnen und Sängern war auch Pfarrer Coffi Akakpo dabei, um mit seinem Rhythmus und seiner Djembe zu unterstützen. Chorleiter Josef Berger führte den Chor durch die Begleitung am Flügel und sein souveränes Dirigieren durch das Konzert.
Klassische und zeitgenössische Lieder erfüllten den Kirchenraum. Vertraut waren den Zuhörenden offensichtlich die Melodien der beiden Lieder: „Mich trägt ein Traum“ von ABBA und „Conquest of paradise“ des Musikers Vangelis, mit der Henry Maske vor mehr als 30 Jahren in den Boxring einzog. In der deutschsprachigen Version, die der Chor präsentierte heißt dieses Lied“ Der Geist des Herrn“. Danach sang der Martinus-Chor die beiden neuesten Lieder: zwei Worship Pop-Balladen aus dem Bereich der christlichen Lobpreis Lieder. „Liebe siegt“ (Text und Musik: Peter Balzhik) und „Heilig für immer“ (von Chris Tomlin). Hier hat Josef Berger ebenfalls die Chorsätze geschrieben. Das Publikum war sichtlich begeistert und spendete nach jedem musikalischen Vortag kräftigen Applaus.
Das einstündige Konzertprogramm des Martinus-Chores endete mit dem Lied „Frieden für die Welt“ (T, D. Dicker, Musik: Siegried Fetz, Satz: Josef Berger), was die Zuhörenden offensichtlich sehr bewegte. Nach frenetischem Applaus legte der Martinus-Chor noch zwei Zugaben nach, und lud folgend das Publikum ein, gemeinsam mit dem Chor „Möge die Straße uns zusammenführen“ (Irischer Segenswunsch, Musik: Markus Pylik) zu singen. Damit fand das Konzert des Martinus-Chores im Rahmen der Hagener Sonntagsmusik einen bewegenden, schwungvollen und fröhlichen Abschluss.
Maiandacht an der Siebenschmerzenkapelle
Mit dem Läuten der Glocken begann die diesjährige Maiandacht an der Siebenschmerzenkapelle.
Trotz kühler Temperaturen und leichtem Nieselregen fanden sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher ein, um gemeinsam im Gebet und mit traditionellen Marienliedern den Marienmonat Mai zu feiern.
Dank der Pavillons, konnten alle Teilnehmenden die Andacht wettergeschützt mitverfolgen. Die Vorsitzende Karin Frese begrüßte die Anwesenden herzlich und stellte die Andacht unter das Thema „Schöpfung, Vertrauen, die Natur erwacht“. Besonders erfreulich war, dass auch einige neue Gesichter unter den Gästen waren.
Mit dem Lied „Maria Maienkönigin“, das aus der voll besetzten Kapelle erklang und draußen begeistert mitgesungen wurde, begann die Feier. Die Gebete und Texte wurden abwechselnd von Angelika Hanowski und Karin Frese vorgetragen. Natürlich durften auch das „Vater unser“ sowie ein „Gegrüßet seist du Maria“ nicht fehlen. Ob jung oder alt – von 13 bis 92 Jahren – alle Beteiligten sangen und beteten hörbar und engagiert mit.
Den Abschluss der Andacht bildete das Lied „Segne du Maria“. Anschließend lud die Vorsitzende zu Grillwürstchen und Getränken ein, die gegen eine Spende angeboten wurden. Jakob und Felix Wellenbrock sorgten als Grillmeister bestens vorbereitet für eine schnelle Versorgung der Gäste ohne lange Wartezeiten.
Gegen 20 Uhr klang der Abend aus. Die zahlreichen Helferinnen und Helfer kümmerten sich routiniert um den Abbau und den Rücktransport von Bänken, Pavillons, Grill und weiterem Zubehör. Ein Teilnehmer fasste den Abend treffend zusammen: „Wieder einmal eine gelungene Veranstaltung – im nächsten Jahr hoffen wir nur auf etwas wärmere Temperaturen.“
Wir sagen Danke!
Im Rahmen des deutschlandweiten Ehrenamtstages möchte der Vorstand rund um Sandra Hehmann, Annika Kallmeyer, Oliver Thorwesten, Guido Brand und Michael Gausmann ein besonderes Zeichen der Anerkennung setzen und allen Ehrenamtlichen herzlich Danke sagen.
Gerade in einer Zeit, in der Gemeinschaft und Zusammenhalt wichtiger denn je sind, zeigt sich, welchen unschätzbaren Wert das Ehrenamt für den Hagener Sportverein hat. Durch den Einsatz der Ehrenamtlichen entstehen nicht nur sportliche Angebote, sondern auch Begegnungen, Freundschaften und eine starke Vereinsfamilie für Jung und Alt.
Der Verein ist mittlerweile der zweitgrößte Verein im Landkreis Osnabrück. Diese positive Entwicklung wäre ohne die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht möglich. Ob als Trainerinnen und Trainer, Betreuer, Organisatoren, Unterstützer bei Veranstaltungen oder helfende Hände im Hintergrund – zahlreiche Menschen bringen ihre Zeit, ihre Ideen und ihre Leidenschaft ein, damit das Vereinsleben funktioniert und weiter wachsen kann.
Der Vorstand bedankt sich herzlich bei allen Ehrenamtlichen für ihren großartigen Einsatz, ihre Verlässlichkeit und ihre Begeisterung für unseren Verein. Die Engagierten sind das Fundament des gemeinsamen Erfolgs und ein wichtiger Teil der HSV Zukunft.
Sportlicher Austausch stärkt deutsch-polnische Freundschaft
Über Pfingsten durfte Hagen am Teutoburger Wald erneut Gäste aus der polnischen Partnergemeinde Barczewo willkommen heißen. Im Mittelpunkt des Besuchs stand der sportliche und kulturelle Austausch junger Menschen, begleitet von zahlreichen gemeinsamen Aktivitäten und Begegnungen.
Gleich zu Beginn die Delegation aus Barczewo in Hagen a.T.W. ein und wurde nach einem gemeinsamen Frühstück offiziell im Rathaus empfangen. Nach der Begrüßung durch die Gastgeberinnen und Gastgeber erkundeten die Gäste bei einem Rundgang den Ort. Anschließend stärkten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Mittagessen in der Mensa der Oberschule, bevor die Quartiere in der Sporthalle der Grundschule St. Martin bezogen wurden.
Am Nachmittag stand zunächst Freizeit auf dem Programm, ehe auf der Sportanlage des HSV ein gemeinsames Training für den Pfingstcup sowie verschiedene Kennenlernspiele durchgeführt wurden. Der erste Tag klang bei einem gemeinsamen Abendessen im HSV-Clubheim in geselliger Atmosphäre aus.
Der nächste Tag stand ganz im Zeichen des Fußballsports. Beim Turniertag der Spvg. Niedermark traten die Mannschaften in spannenden Begegnungen gegeneinander an. Besonders erfreulich war das Spiel der Mädchenmannschaften der JSG Hagen-Niedermark gegen die Gäste aus Barczewo, das den sportlichen Austausch zusätzlich unterstrich. Am Abend trafen sich alle Beteiligten zum gemeinsamen Essen in der Gaststätte „Stocks“, bevor der Tag bei Freizeitaktivitäten an der Unterkunft ausklang.
Auf Grund des Wetters durfte ein Besuch des frisch sanierten Hagener Freibades nicht fehlen. Außerdem ging es zum Fußballgolf nach Osnabrück-Atter, wo Teamgeist und Geschicklichkeit gefragt waren. Der Abend wurde auf der Tennisanlage des TCH bei einem gemeinsamen Grillabend verbracht.
Zum Abschluss des Austausches stand ein Besuch des Zoo Osnabrück auf dem Programm. Danach nutzten viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit zum erneuten gemeinsamen Besuch des Hagener Freibades. Bei der abschließenden Evaluierung wurde deutlich, wie wertvoll die Begegnung für alle Beteiligten war. Neue Freundschaften konnten geknüpft und bestehende Kontakte vertieft werden.
Nach einem gemeinsamen Abendessen und gemeinschaftlicher Freizeit verabschiedeten sich die Gäste aus Barczewo und traten am Dienstag in der Früh die Heimreise nach Polen an. Der Austausch hat erneut gezeigt, wie wichtig sportliche Begegnungen für das gegenseitige Verständnis und die Pflege der deutsch-polnischen Partnerschaft sind. Der Austausch wird finanziell vom deutsch polnischen Jugendwerk und dem Landkreis Osnabrück unterstützt.
Landfrauenverein Hasbergen/Hagen a.T.W. auf erlebnisreicher Fahrt nach Dülmen
Mit insgesamt 76 Frauen startete der Landfrauenverein Hasbergen/Hagen a.T.W. im Doppeldeckerbus zu einer abwechslungsreichen Tagesfahrt nach Dülmen.
Dort angekommen wurden die Teilnehmerinnen bereits von Heribert Töns, besser bekannt als „Der Natz von Dülmen“, erwartet. Mit viel Humor, plattdeutschen Anekdoten und unterhaltsamen Dönekes führte er die Landfrauen durch die Stadt und machte die Stadtrundfahrt zu einem besonderen Erlebnis. Ein weiterer Höhepunkt war der Halt an der Kapelle von Visbeck. Dort begrüßte der „Ritter von Visbeck“ die Gruppe mit einem Fanfarensignal und berichtete anschaulich aus der Geschichte des historischen Ortes. Anschließend blieb Zeit für einen kleinen Rundgang durch die Innenstadt von Dülmen.
Zur Mittagszeit kehrte die Gruppe im Haus Waldfrieden ein, wo ein schmackhaftes Buffet auf die Landfrauen wartete. Gut gestärkt ging es danach weiter mit dem Doppeldeckerbus in den Merfelder Bruch zu den berühmten Wildpferden. Dort wurden die Teilnehmerinnen von Förster Frederike und Thomas Rövekamp empfangen. In zwei Gruppen aufgeteilt, machten sich die Frauen zu Fuß auf den Weg zu den Wildpferden und standen plötzlich mitten in der Herde – ein ganz besonderes Erlebnis. Die Rövekamps berichteten Wissenswertes über die einzige Wildpferdeherde Europas. Aus ursprünglich 25 Tieren wurde eine Herde aus inzwischen rund 400 Pferde. Da es eine Wildpferdeherde ist und bleiben soll wird kein Tierarzt gerufen und nur zugefüttert ,wenn es nötig ist. Außerdem erklärte er die Tradition des Wildpferdefangs: Am letzten Samstag im Mai werden die Jährlingshengste eingefangen, um Rangkämpfe und Inzucht zu vermeiden.
Nach diesem eindrucksvollen Aufenthalt führte die Fahrt weiter zum Halterner See. Dort gingen die Landfrauen an Bord der „Möwe“, einem modernen Elektroschiff mit großen Panoramafenstern. Bei bestem Sommerwetter konnten die Frauen während der Fahrt Kaffee und Kuchen genießen und den herrlichen Ausblick über den See bewundern.
Am Ende waren sich alle einig: Es war ein wunderschöner und erlebnisreicher Tag mit vielen besonderen Eindrücken.
Maigang der Kolpingsfamilie Gellenbeck
Die Kolpingsfamilie Gellenbeck hat am Freitag vor dem langen Pfingstwochenende ihre Mitglieder, Freunde und Gäste zu einer familienfreundlichen Maiwanderung eingeladen.
Treffpunkt war bei am frühen Nachmittag bei Familie Hehmann an der Sudenfelder Str. 1, wo auch am Abend der Abschluss stattfand. Die Wandergruppe machte sich pünktlich auf dem Weg über die Siedlungsstraßen Natrup-Hagens zum Milchhof und Zuchthof Große Börding und wurden dort von Annemarie und Anna Große Börding begrüßt. Die Jungunternehmerin und studierte Landwirtin Anna Große Börding ließ es sich nicht nehmen, die Besuchergruppe über ihren Hof zu führen und neben den verschiedenen Stallungen für „Jung- und Alttiere“ Einblicke in den Einsatz modernster Technik wie Melkroboter in der Landwirtschaft für über 100 Milchkühe zu geben.
Ein professionelles Aufstallungskonzept, gedämmte Decken aus modernen Sandwichplatten für optimales Klima und Belüftung sowie weitere interessante Details: Die Boxen für die Milchkühe sind jeweils etwas versetzt, sodass sich die Kühe nicht direkt gegenüberliegen. „Eine Maßnahme, um den Tieren mehr Distanz und damit weniger Stress infolge der Rangordnung zu ermöglichen“, so Anna Große Börding. Der kurzweilige Hofbesuch hat bei allen einen respektvollen Eindruck hinterlassen. Kolping-Teamsprecher Werner Obermeyer bedankte sich mit einem kleinen Geschenk bei Familie Polgmann-Große Börding. Die Kolpinger machten sich dann auf dem Heimweg zur Abendveranstaltung mit Grillwurst und gekühlten Getränken. „Schade, das junge Familien mit ihren Kindern nicht dabei waren. Solch eine professionelle Führung in unserer Heimatgemeinde ist schon etwas ganz Besonderes“, so der Teamsprecher.
Wörterbuch von Pfarrer Gustav Görsmann ausgestellt
Der Kapellenverein zu den Sieben Schmerzen Mariens e.V. hat der Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt ein besonderes Erinnerungsstück als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt: das Wörterbuch „Sag’s auf Französisch“, das Pfarrer Gustav Görsmann im Oktober 1940 angeschafft hatte, um sich mit französischen Kriegsgefangenen verständigen zu können.
Das kleine Wörterbuch befand sich bis vor zwei Jahren im Besitz seines Großneffen Peter Recker im französischen Auribeau-sur-Siagne. Dieser übergab das Büchlein mitsamt handschriftlichen Notizen des Pfarrers an den Kapellenverein und schrieb dazu bewegende Worte:
„Nur schwer trenne ich mich von den Zeugnissen, die mein Großonkel aus der Zeit gegen Ende seines Lebens hinterlassen hat. Aber in der Gewissheit, dass sie aus meinen Händen in die Hände von Menschen wechseln, die am Ort seines Wirkens mit steter Hingabe das Gedenken an ihn bewahren, veranlasst mich dies, diese Zeugnisse dem Archiv des Kapellenvereins zu übergeben. Ich bin mir dessen gewiss, dass sie dort auf eindrückliche Weise der Erinnerung an Pfarrer Gustav Görsmann dienen werden.“
In der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt befindet sich im hinteren Bereich neben dem Schriftenstand eine Vitrine mit Erinnerungsstücken aus der Geschichte der Gemeinde. Dort sind unter anderem Hammer und Kelle ausgestellt, die bei der Grundsteinlegung der Kirche verwendet wurden, ebenso eine von Pfarrer Görsmann geschnitzte Madonna.
Der Kapellenverein hat beschlossen, auch das Wörterbuch des später im Konzentrationslager Dachau ums Leben gekommenen Pfarrers dort als Dauerleihgabe auszustellen. Im Beisein von Pfarrer Hermann Hülsmann, Michael Frenkel vom Kirchenvorstand, der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Ingrid Keiser sowie Karin Frese und Nikolai Polkowski vom Kapellenverein wurde dieses Vorhaben am Samstag, dem 2. Mai 2026, nach der Vorabendmesse umgesetzt.
Veranstaltungskalender
Die nächsten Veranstaltungen in Hagen a.T.W.
Di, 02.06.2026 , 18:00 |
Fr, 05.06.2026 - So, 07.06.2026 |
Fr, 05.06.2026 , 19:00 |
Fr, 05.06.2026 - So, 07.06.2026 |
Sa, 06.06.2026 , 10:00 |
Fr, 05.06.2026 - So, 07.06.2026 |
Mi, 10.06.2026 , 18:45 |
So, 14.06.2026 , 11:30 |
So, 14.06.2026 , 13:45 |
So, 14.06.2026 , 15:00 |
So, 14.06.2026 , 16:00 |
So, 14.06.2026 , 16:30 |
Do, 18.06.2026 - Fr, 19.06.2026 |
Do, 18.06.2026 - Fr, 19.06.2026 |
Sa, 20.06.2026 , 11:00 |
Sa, 20.06.2026 , 11:00 |
So, 21.06.2026 , 14:30 |
Mi, 24.06.2026 , 18:00 |
Sa, 27.06.2026 , 14:30 |
Sa, 27.06.2026 , 18:30 |
So, 28.06.2026 , 11:30 |
So, 28.06.2026 , 13:45 |
So, 28.06.2026 , 15:00 |
So, 28.06.2026 , 16:00 |
Sa, 04.07.2026 , 10:00 |
Sa, 04.07.2026 , 11:00 |
So, 05.07.2026 , 14:30 |
Mi, 08.07.2026 , 18:45 |
Fr, 10.07.2026 , 17:00 |
So, 12.07.2026 , 11:30 |
So, 12.07.2026 , 13:45 |
So, 12.07.2026 , 16:00 |
Sa, 18.07.2026 , 11:00 |
So, 19.07.2026 - So, 26.07.2026 |
So, 19.07.2026 - So, 26.07.2026 |
So, 19.07.2026 - So, 26.07.2026 |
So, 19.07.2026 - So, 26.07.2026 |
Mi, 22.07.2026 , 18:00 |
So, 19.07.2026 - So, 26.07.2026 |
So, 19.07.2026 - So, 26.07.2026 |
So, 19.07.2026 - So, 26.07.2026 |
So, 19.07.2026 - So, 26.07.2026 |
So, 26.07.2026 , 11:30 |
So, 26.07.2026 , 13:45 |
So, 26.07.2026 , 16:00 |
Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie unter https://www.hagen-atw.de/
Ärzte-Notdienst
Ärztlicher Notdienst außerhalb der Sprechstunden
Dienstbereitschaft der Hagener Ärzte
| Freitag | 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr (Bitte unbedingt vorab telefonisch anmelden!) |
| Samstag | 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr |
| Juni | |
| 06.06.2026 | R. Schmidt |
| 13.06.2026 | Dres. Feld/ Schiotka |
| 20.06.2026 | Dres. Rey/Jostwerth usw. |
| 27.06.2026 | Dr. Große Kracht |
Telefonnummern der Hagener Hausärztinnen/-ärzte:
| Dres. Schmidt / Warnecke | 05401 8808010 |
| Dres. Cromme / Herr Weisgerber / Frau Roggenkamp / Herr Jostwerth und Dr. Rey | 05401 82500 |
| Dr. Große Kracht | 05405 890283 |
| Dr. Herkenhoff | 05401 9400 |
| Dr. Feld/Schiotka | 05405 98080 |
Notdienstambulanz im NOTRUFAUFNAHMEZENTRUM KLINIKUM OSNABRÜCK
Am Finkenhügel 1 - 49076 Osnabrück
Sie finden die Notdienstambulanz direkt im Notaufnahmezentrum.
Die direkte Durchwahl zur Notdienstambulanz Osnabrück während der Sprechstunden: Tel. 0541 961111
Außerhalb der Sprechstunden bitte die bundesweit einheitliche Rufnummer 116117 wählen.
Sprechstunden:
| Montag, Dienstag, Donnerstag | 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr |
| Mittwoch | 15.00 Uhr bis 22.00 Uhr |
| Freitag | 15.00 Uhr bis 22.00 Uhr |
| Samstag, Sonntag, Feiertag | 08.00 Uhr bis 22.00 Uhr |
Hausbesuche:
Hausbesuche können in der Region der Notdienstambulanz NUR über die Rufnummer 116117 telefonisch angefordert werden, wenn der Patient nicht transportfähig ist.
Kinderärztlicher Notdienst
Zentrale Anlaufpraxis für die niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte aus der Stadt und dem Landkreis Osnabrück ist das Christliche Kinderhospital Osnabrück (CKO).
Christliches Kinderhospital Osnabrück
Johannisfreiheit 1, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 70006969
Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres werden hier außerhalb der Sprechstunden vorsorgt.
Die Öffnungszeiten:
| Montag, Dienstag und Donnerstag | von 20.00 bis 22.00 Uhr |
| Mittwoch und Freitag | von 16.00 bis 22.00 Uhr |
| an Wochenenden und Feiertagen | von 10.00 bis 20.00 Uhr |
Apotheken-Notdienst
Die aktuellen Apotheken-Notdienste in Ihrer Nähe finden Sie durch Eingabe Ihrer Postleitzahl unter dem folgenden Link: https://www.aponet.de/apotheke/notdienstsuche
Der Jahresnotdienstkalender der Apotheken ist als Broschüre in den Apotheken erhältlich.
Tierärztlicher Notdienst
Tierärztlicher Notdienst für Hagen a.T.W. / Bad Iburg / Georgsmarienhütte
| Datum | |||||||||||
|
Kleintierpraxis Dr. Deus
Alte Heerstr. 64
49124 Georgsmarienhütte
05401 - 43332
dr.e.deus@t-online.de https://www.kleintierpraxis-dr-deus.de/Home
Kleintierpraxis Dr. Reinhard Rosengarten
Sieben Quellen 10
49124 Georgsmarienhütte
05401 - 44909
info@tierarztpraxis-rosengarten.de
https://www.tierarztpraxis-rosengarten.de/
Tierarztpraxis Claudia Gottwald
Höhenweg 22 c
49170 Hagen a.T.W.
05401 - 339434
https://www.tierarztpraxis-gottwald.com/
Kleintierpraxis Dr. Gerti Brockmann
Mühlenstrasse 56
49186 Bad Iburg
05403 - 780585
info@tierarzt-bad-iburg.de
https://www.tierarzt-bad-iburg.de/
Kleintierpraxis Olaf Gabriel
Im Loh 42
49124 Georgsmarienhütte
05401 - 795747
olaf.gabriel@vodafone.de
https://www.tierarzt-gabriel.de/


